Fredy Hurddel

Fredy Hurddel (Pseudonym), 1943 geboren – mitten in den Wirren des 2. Weltkrieges, wobei der Überlebenskampf seiner Mutter ihm beinahe das Leben kostete. Er wuchs in einer streng katholischen Familie heran. Doch bald verliess der Vater die Familie und so mussten beide Söhne für den Lebensunterhalt sorgen. Hausarbeiten wie kleine Reparaturen, streichen, sägen, nageln, alles erlernten die beiden Brüder notgedrungen selber. Auch das Holz für den Winter sammeln und schneiden, welches der Herr Graf ihnen geschenkt hatte. Die Mutter der Beiden war nach einer Tumoroperation Teilinvalide, daher mussten die Buben überall kräftig anpacken. Doch Fredy’s Glaube an das Gute und Bessere in der Welt und der Glaube an Gott gaben ihm immer wieder die Kraft und den Frohsinn durchzuhalten. Nach der Pflichtschule und dem erlernten Beruf als Kaufmann eignete er sich zugleich die Kenntnisse eines Installateurs an, um in seinem Heimatort bei Reparaturen in diversen Haushalten sein Zubrot zu verdienen. Von Kind weg interessierte sich Fredy für Bücher – wie Abenteuererzählungen, Phantasieerzählungen, der Graf von Monte Christo, Kapitän Nemo…
So begann er auch Märchen für Kinder zu schreiben – die Poesie ließ ihn nie los. Beruflich gefestigt kam ein tragisches, privates Ereignis auf ihn zu, welches ihn bis nach Brasilien trug. Dort heiratete Fredy und war beim Babenberger Verein Brasil viele Jahre ein sehr engagiertes Mitglied, um notleidenden Auslandsösterreichern zu helfen.
Er absolvierte die Matura, studierte an der Fakultät portugiesisch und schloß ein Betriebswirtschaftsstudium ab. Dies geschah aber alles nach der Arbeitszeit in Abend- und Wochenendstudien. Er arbeitet in Stahlwerken genauso wie in einer Schokoladenfabrik – wo er Manager wurde, oder in einem Getriebewerk als Importleiter. Sein Leitsatz war: „Alles ist erlernbar, nur muss man an sich glauben können!“. Familiär gefestigt ging es nach Jahren wieder zurück in seine Heimat Österreich. In ihm reifte immer mehr der Plan, seine persönliche Lebensgeschichte schonungslos, emotional und offen zu Buch zu bringen. Als Tatsachenbericht, indem sein geliebter Sohn Ronny eine große Rolle spielt.
„Die Flucht – A Fuga, nicht ohne mein Kind“.
Ein weiteres Buch ist in Planung.

Der Autor ist mittlerweile auch Mitgleid beim Verein „Väter ohne Rechte“. Welcher um mehr Rechte für die Väter von Scheidungskindern kämpft. Denn: Die Liebe eines Vaters zum Kind stirbt nie.